Rettet den Dreispitz!
Rettet den Dreispitz!

Rettet den Dreispitz

Die Initiative gegen Behördenwillkür

Der Kreisverkehrsplatz Dreispitz in Binzen  ist ein Wahrzeichen für die Gemeinde, den interkommunalen Gewerbepark und die ganze Region. Er ist verkehrsstrategisch von großer Bedeutung. Inmitten der Kreisverkehrsfläche befindet sich seit dem 13.07.2001 eine Skulptur aus Aluminium, die durch drei 8 m lange Spitzen den "Dreispitz" symbolisiert. Schon seit alters her treffen hier drei wichtige Verkehrswege aufeinander. Dies hat dem Gewerbepark und der Skulptur den Namen gegeben. Nachts wird das Bauwerk mit Scheinwerfern von unten beleuchtet. 

 

Am 06.06.2017 hat das Landratsamt eine Anordnung zur Beseitigung des Bauwerks auf dem Kreisverkehrsplatz Dreispitz erlassen, weil das Kunstwerk eine massive Gefährdung für Gesundheit und Leben darstellen würde. Dies wurde damit begründet, dass ein Fahrzeug ungebremst, ungelenkt und mit überhöhter Geschwindigkeit gegen die Skulptur fahren könnte. Die Gemeinde Binzen hat mit Schreiben vom 27.06.2017 Widerspruch gegen die Beseitigungsanordnung des Landratsamt Lörrach eingelegt.

 

Unsere Forderung: 

 

Rücknahme der Beseitigungsanordnung des Landratsamts Lörrach vom 06.06.2017 (Az. 651.510) bezüglich des Dreispitzes in Binzen.


Die Skulptur Dreispitz befindet sich seit 16 Jahren auf der Kreisverkehrsinsel. Die Errichtung erfolgte mit Zustimmung des Straßenbauamtes Bad Säckingen, der damalige Landrat Alois Rübsamen war aktiv bei der Einweihung beteiligt.

 

Beim Kreisverkehrsplatz Dreispitz, der früher ein Unfallschwerpunkt mit bis zu 40 Unfällen im Jahr und Toten und Verletzten war, hat es seit Aufstellung des Kunstwerks im Jahr 2001 lediglich 20 Unfälle mit nur acht Leichtverletzten und Blechschäden gegeben. Im Laufe von 16 Jahren sind ca. 90 Millionen Fahrzeuge über den Kreisverkehr gefahren. Man kann also beileibe nicht von einem Unfallhäufungs- oder gar  Unfallschwerpunkt sprechen. Daher gibt es aus unserer Sicht überhaupt keinen Handlungsbedarf.

 

Mit dem am 12.10.2015 angeordneten "Geschwindigkeitstrichter", einer stufenweisen Reduzierung der Geschwindigkeit auf den zuführenden Straßen von 70 km/h bzw. 50 km/h auf 30 km/h ist die höchste Sicherheitsstufe erreicht. Trotzdem kann eine letzte Eigenverantwortung dem Verkehrsteilnehmer nicht abgenommen werden.

 

Das Landratsamt geht bei seiner Gefahrenprognose davon aus, dass ein Fahrzeug ungebremst, ungesteuert und mit überhöhter Geschwindigkeit gegen die Skulptur fahren könnte. Wenn eine solche Schussfahrt zukünftig zur Beurteilungsgrundlage von verkehrsrechtlichen Entscheidungen würde, hätte dies tiefgreifende Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen. Wer mit offenen Augen am Straßenverkehr teilnimmt, kann sich schnell ein Bild über die Realitäten machen. So gibt es beispielsweise zwischen dem Binzener und dem Eimeldinger Kreisel in jeder Fahrtrichtung ein gutes Dutzend Gefahrenquellen. Diese müssten sofort beseitigt werden, legt man den Maßstab an, der für den Binzener Kreisel gelten soll. Denn auf dieser Strecke stehen ungeschützt die massiven Betonpfeiler der Autobahnbrücke, schwere Eisenpfeiler für Ampelanlagen und Autobahnhinweisschilder, massive Stromkästen und Warnschilder für die Kandertalbahn - um nur einige Beispiele zu nennen. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass hier schwerwiegende Unfälle wesentlich wahrscheinlicher sind, als sie für den Kreisel konstruiert werden.

 

Anstatt hier unnötigen Aktionismus zu betreiben, gäbe es genügend Probleme, um die sich die zuständigen Behörden kümmern sollten, da es schon häufiger zu einer akuten Gefährdung gekommen ist, wie z. B. auf der A 98 Richtung Rheinfelden. Bei der Ausfahrt Lörrach reicht der Rückstau manchmal bis auf die rechte Fahrspur der Autobahn. Weiterhin sind die illegalen Autorennen auf der A 5 zu nennen.

 

Die Gemeinde wird alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen. Daneben gibt es aus der Bürgerschaft eine starke Initiative zur Erhaltung der Skulptur auf dem Dreispitz. Binzen ist zudem kein Einzelfall, auch weitere Kreisverkehrsplätze sollen von Kunstwerken geräumt werden.

 

Wir haben eine Facebookseite, die dabei helfen soll, möglichst viele Leute für das Problem am "Dreispitz" zu sensibilisieren. Ihr könnt uns auch eine E-Mail schicken an dreispitz@binzen.de.

 

 

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